chargesheimerplatz 1, köln

unsere geschichte.

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eine familienbande seit 2008

die kunstbar wurde 2008 von Paolo Campi (Alter Wartesaal) eröffnet.

Bald erkannte er das gastronomische Talent seiner Kinder, die nach und nach in den Betrieb einstiegen: Anna, das absolute Organisationstalent, Matteo, überragender Netzwerker und DJ, Gina, die von allen geliebte Barfrau. Als dann Anna unseren Geschäftsführer David heiratete, war die Familienbande perfekt.… und Britta macht seit jeher die Buchführung.

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entstehung der kunstbar

  1. 2005

    ein totes pferd?

    „Ein totes Pferd, eine tote Kuh, ein totes Schwein müsste dahin“, sagte Andreas, der neben mir auf der Terrasse des Alten Wartesaals saß und auf die großen Fenster der neu erbauten Lokalität gegenüber sah. Ich schaute ihn ungläubig an und fragte mich, ob Andreas mittlerweile nicht schon das ein oder andere Bier zuviel getrunken hatte. „Ja, wie Damian Hirst, der bekloppte englische Künstler“, sinnierte Andreas weiter, „der hat Millionen mit seinen präparierten toten Tieren gemacht. Hat eine Lagerhalle angemietet und die von der Decke abgehangen. Das war in der Kunstwelt der Neunziger sehr umstritten, hat aber für sehr viel internationale Aufmerksamkeit gesorgt. Und der Hirst hat Millionen verdient. MILLIONEN!“, wiederholte Andreas. Da war mein Interesse geweckt und ich bestellte schnell noch zwei Bier bei der freundlichen Bedienung. Andreas und ich waren seit 1983 Betreiber des Alten Wartesaals, einer Multikultistätte am Fuße des Kölner Doms, direkt neben dem Hauptbahnhof.

    auf der baustellekape schmidt
  2. 1983 bis 2001

    der saal gegenüber

    Der „Saal“, wie wir ihn liebevoll nannten, war weit über die Grenzen Kölns hinaus bekannt durch zahlreiche Konzerte nationaler und internationaler Bands, durch ausschweifende Parties und Clubevents, durch das mondäne Restaurant, in welchem sich zahllose Prominente einfanden, nicht zuletzt durch TV-Legende Alfred Biolek, der ebenfalls unser Partner war. Im Jahr 2001 erfuhr ich, dass direkt gegenüber des Alten Wartesaals ein großer Bereich der Domplatte abgerissen und der komplette Bahnhofsvorplatz sowie der Aufgang zum Kölner Dom neu erbaut werden sollte. Und in diesem Zusammenhang sollte eben auch das bereits beschriebene neue Ladenlokal entstehen. Wir befürchteten, dass uns eventuelle Mieter des Lokals als neue Nachbarn über kurz oder lang bei unseren Aktivitäten in die Quere kommen könnten, eventuell auch wegen nächtlicher Lärmbelästigung bei unseren Konzerten und Parties im Alten Wartesaal belangen würden. Also bewarben wir uns selbst beim Liegenschaftsamt der Stadt Köln um die Anmietung des Objekts.

    die fenster zur domplattekape schmidt
  3. 2004 bis 2005

    aus sushi wird kunst

    Als begeisterte Sushi-Fans hatten wir zunächst vor, dort eine Sushi-Bar zu eröffnen. Mit diesem Konzept erhielten wir dann in 2004 auch den Zuschlag für das Mietobjekt und ein Mietvertrag wurde geschlossen. Im Laufe der Zeit verwarfen wir jedoch die Sushi-Idee wieder und so saßen Andreas und ich nach Fertigstellung der Bauarbeiten im Jahr 2005 an diesem einen Nachmittag im Sommer auf der Terrasse des Alten Wartesaals, tranken Bier und sinnierten, was wir mit dem Laden machen sollten. Es musste ja nicht unbedingt Damian Hirst sein, aber eine Bar mit viel Kunst drin, schien uns verlockend. „Was wäre, wenn wir da eine Kneipe eröffnen, die jedes Jahr von einem anderen Künstler komplett neu gestaltet wird?“, fragte ich Andreas.

    die ersten plänekape schmidt
  4. 2008

    bis zur eröffnung

    Er griff die Idee sofort auf und meinte, er sei doch Mitglied im Kölnischen Kunstverein. Er könne da doch mal fragen, ob Interesse an einer Kooperation mit uns bestünde. Der Kölnische Kunstverein bestimmt jedes Jahr einen Künstler, der die Bar nach seinen Vorstellungen gestaltet, und wir verkaufen Getränke im periodisch wechselnden Ambiente. Andreas ging noch am selben Nachmittag zum Kölnischen Kunstverein, stellte unsere Idee vor, die sofort sehr positiv aufgenommen wurde. Das Projekt kunstbar war geboren. Die Fertigstellung der Bar wurde seitens des Vermieters aus baulichen Gründen jedoch immer wieder verschoben. Und so dauerte es bis zum Sommer 2008, bis Arne Quinze, ein renommierter Künstler und Designer aus Belgien, mit der ersten Gestaltung der Bar begann. Die Eröffnung fand im November 2008 statt.

    november 2008kape schmidt

Paolo Campi

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kunst an der wand.

Das Konzept sieht vor, dass die kunstbar im periodischen Wechsel von renommierten Künstlern von Grund auf neugestaltet wird. Den Künstler*innen wird hierbei weitgehende Freiheit gewährt, um die Möglichkeit zu schaffen, sämtliche Facetten künstlerischer Gestaltungsformen in Bezug auf Farbe, Licht, Ton (Musik), Malerei, Objekte, Foto/ Video, Einrichtung und, nicht zu vergessen, auch der angebotenen Getränke zu einem unverwechselbaren Gesamtkunstwerk zusammenzufügen.

  1. 2008die entstehungdie kunstbar entstand aus einer spontanen Idee zweier Gastronomie Partner, die mehr als nur eine Bar wollten, einen Ort, der sich stetig neu erfindet. Seit 2008 gestalten wechselnde Künstler:innen die Räumlichkeiten und machen die Bar zu einem lebendigen Kunstwerk.
  2. 2008arne quinzeArne Quinze, bekannt als „Popstar des Möbeldesigns“, verlieh der Kunstbar 2008 mit seiner Installation EYE.C.U ihre erste künstlerische Handschrift. Inspiriert von der einzigartigen Architektur des Ortes, schuf er eine Raumgestaltung, die Kunst und Design nahtlos verschmelzen lässt.mehr erfahren →
  3. 2009ingo steinIngo Stein verwandelte die Kunstbar 2009 in ein lebendiges Kunstprojekt: „ANOTHER GIRL’S PARADISE“. Mit ständig wechselnden Illustrationen, Designs und Events wurde die Bar zu einem Raum, der sich fortlaufend neu erfindet.mehr erfahren →
  4. 2010joeressen + kessnerMit „curtain call“ verwandelten joeressen+kessner die kunstbar 2010 in eine 365-tägige Echtzeitinstallation aus Licht und Klang. Ohne physische Objekte entstand ein flüchtiges Zusammenspiel aus Projektionen und Sound, das sich niemals wiederholte, ein immersives Erlebnis, das Raum und Zeit neu definierte.mehr erfahren →
  5. 2011oliver maichleEin stiller Gast, eine Fritz-Kola und ein Bleistift, so begann die Geschichte eines Künstlers, der erst die Säulen der kunstbar bemalte und später seine Werke hier ausstellte. Handgemalte Perfektion, geboren aus spontaner Begegnung.mehr erfahren →
  6. 2012 bis 2016RTL 2 ProduktionVon 2012 bis 2016 war die kunstbar Hauptdrehort der RTL2 Serie „Köln 50667“.mehr erfahren →
  7. 2013kape schmidtKape Schmidt ist der Fotograf der ersten Stunde der Kunstbar und dokumentierte die Raumentwicklung sowie die künstlerischen Gestaltungen von Arne Quinze, Ingo Stein und vielen weiteren. Zudem war er maßgeblich an verschiedenen Kunsthappenings ,die die Kunstszene in die Bar brachten.mehr erfahren →
  8. 2017 bis 2019chargesheimerIn dem Zeitraum verwandelten wir mit dem Museum Ludwig Chargesheimers ikonische Fotografien in eine lebendige Hommage: Die CHARGESHEIMER BAR, wo Vergangenes auf Barleben trifft.mehr erfahren →
  9. 2020marcus kripsEr setzte 2020 die Reihe renommierter Künstler fort: Mit explosivem Materialeinsatz transformierte er die kunstbar in eine immersive Installation., begleitet von hauseigenen Kreationen wie dem ‚Krips Krawall‘-Cocktail: ein Sinnbild für radikale Kreativität.mehr erfahren →
  10. 2024emil adamSeit seinem Studium an der Kölner Medienkunsthochschule prägt Emil Adam, gebürtiger Kölner und Kopf der Marke UNCOOLKIDZ, eine grenzenlose Ästhetik, sein künstlerisches Schaffen versteht er als lebenslange Mission.mehr erfahren →
04

die kollektive und freunde

Gemeinsam schaffen wir Räume für Kunst, Musik und Begegnung, dank der kreativen Köpfe, die uns umgeben, wächst die Kunstbar über sich hinaus.

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